Heute früh gegen 8Uhr wurde unser Gebäude abgesteckt vom Vermessungsbüro Siemer und Kuchenbecker in Winsen. Man man, sieht das groß aus - noch. Im Anschluss daran folgte gegen 11:30Uhr ein Gespräch mit unserem Bauleiter Herrn Oehlers, um alle möglichen Fragen zu klären bezüglich Zeltbau, Baubeginn und, und, und. Er begrüßte uns dann auch gleich mit den Worten: "Wir haben ein Problem". Ohoh... wat ist nu??? Bei unserem letzten Telefonat mit dem bauantragstellenden Architekten, schlug dieser uns vor, das Haus an der hinteren Baufenstergrenze zu positionieren, um später mehr Platz auf der Süd-West-Terasse zu haben. Tja, so weit so gut, nur leider hat dieser nette Herr das Grundstück nur auf dem Papier gesehen und weiß dementsprechend nicht, dass am östlichen Grundstücksrand ein Graben vorhanden ist. Hmmm... Vorort sah dies heute folgender maßen aus...

Auf dem ersten Blick nicht weiter schlimm ABER: Der Aushub wird bekanntlich ja 2m größer als das Gebäude werden. Somit stünden die Bauleute mitten im Graben, und dann würde uns auch noch das Wasser des Grabens in die Kellergrube laufen. Auch der Herr, der die Erdarbeiten machen wird war nochmals vor Ort, stellte fest, dass es so nicht geht und so kam man zu dem Schluss, dass das Haus um 2,4m westlicher gebaut werden muss. Das bedeutet, es muss jetzt beim Bauamt eine Änderungsanzeige gestellt werden, was aber kein Problem darstellt, da wir weiterhin im Baufenster bleiben werden. Auch an dem geplanten Baubeginn würde das nichts ändern, und da Herr Oehlers die Koordinaten des Hauses aufgenommen hat, muss auch das Vermessungsbüro nicht noch einmal hinzugezogen werden. Glück für unseren Geldbeutel. Ansonsten gab es keine weiteren Hiobsbotschaften, wobei das ja auch noch zu verknusen ist.
Es stand nun auch noch nicht fest, ob unser Haus unter Zelt gebaut wird oder nicht. Laut dem Bodengutachter Herrn Rößler sei dies definitiv nicht möglich, aber Herr Oehlers sagte heute dazu, dass sie alles dafür tun werden, dass sie es doch machen. Wir werden sehen...
Dann gab es noch kleine Terminabsprachen... Demnach muss ich zusehen, dass ich den Stadtwerken bescheid gebe, dass der Anschluss für Bauwasser zum Ende der 47.KW stehen muss. Dann müssen die Bäume gefällt werden, das erledigen wir in der kommenden Woche.
Und zu aller letzt zum heutigen Tag: Seit heute schmückt ein Bauschild unser Grundstück. Jetzt weiß jeder, wer hier was bauen wird. Es wird langsam ernst...
Schöne Grüße Melanie